Katalyse mit geträgerten, größenselektierten Pt Clustern

Fundamentale UHV und angewandte Normaldruck Experimente

Technische Universität München

Florian Frank Schweinberger

Dr. Florian Frank Schweinberger hat an der Technischen Universität München (TUM) und der Université du Québec à Montréal (UQÀM) Chemie studiert. Seinen Master hat er 2009 an der TUM mit Vertiefung in Physikalischer und Analytischer Chemie abgeschlossen. Er promovierte anschließend innerhalb des interdisziplinären Graduiertenkollegs „European Graduate School on Sustainable Energy“ und verteidigte seine Dissertation im Bereich der Katalyseforschung im Jahr 2013.
Er promovierte innerhalb des interdisziplinären Graduiertenkollegs „European Graduate School on Sustainable Energy“. Neben den Arbeiten an Ultrahochvakuumsystemen konnte er die Brücke zu angewandten Experimenten bei Normaldruckbedingungen durch zahlreiche Kooperationen im europäischen Ausland schlagen.
Nach einer einjährigen Post-Doc-Phase war er als Akademischer Rat für drei Jahre am Zentralinstitut für Katalyseforschung (CRC) der TUM tätig und war u. a. für die Konzeption und Koordination eines deutsch-französischen Studiengangs und den Aufbau des Instituts verantwortlich.
Seine ersten Erfahrungen außerhalb des akademischen Umfelds hat er bei der Plasmion GmbH gesammelt, einem Start-Up, das eine neuartige Plasmaionisationsquelle für massenspektrometrische Anwendungen kommerzialisiert.
Ab September 2017 war Dr. Schweinberger zunächst als Scientist, seit August 2018 ist er als Gruppenleiter bei Roche Diagnostics GmbH tätig und an der Entwicklung vollautomatischer Analysesysteme für In-vitro-Diagnostik (IVD) beteiligt.

Interview

Arthur Höring
Redakteur

Deine Arbeit beschäftigt sich mit der heterogenen Katalyse, also der Beschleunigung von Reaktionen zwischen in unterschiedlichen Phasen vorliegenden Stoffen, bspw. einem Gas und einem Feststoff. Welche Rolle hat dabei Platin gespielt?

Florian Frank Schweinberger
schreibt…
Valentin Petkov/Unsplash
Florian Frank Schweinberger

Dr. Florian Frank Schweinberger hat an der Technischen Universität München (TUM) und der Université du Québec à Montréal (UQÀM) Chemie studiert. Seinen Master hat er 2009 an der TUM mit Vertiefung in Physikalischer und Analytischer Chemie abgeschlossen. Er promovierte anschließend innerhalb des interdisziplinären Graduiertenkollegs „European Graduate School on Sustainable Energy“ und verteidigte seine Dissertation im Bereich der Katalyseforschung im Jahr 2013.
Er promovierte innerhalb des interdisziplinären Graduiertenkollegs „European Graduate School on Sustainable Energy“. Neben den Arbeiten an Ultrahochvakuumsystemen konnte er die Brücke zu angewandten Experimenten bei Normaldruckbedingungen durch zahlreiche Kooperationen im europäischen Ausland schlagen.
Nach einer einjährigen Post-Doc-Phase war er als Akademischer Rat für drei Jahre am Zentralinstitut für Katalyseforschung (CRC) der TUM tätig und war u. a. für die Konzeption und Koordination eines deutsch-französischen Studiengangs und den Aufbau des Instituts verantwortlich.
Seine ersten Erfahrungen außerhalb des akademischen Umfelds hat er bei der Plasmion GmbH gesammelt, einem Start-Up, das eine neuartige Plasmaionisationsquelle für massenspektrometrische Anwendungen kommerzialisiert.
Ab September 2017 war Dr. Schweinberger zunächst als Scientist, seit August 2018 ist er als Gruppenleiter bei Roche Diagnostics GmbH tätig und an der Entwicklung vollautomatischer Analysesysteme für In-vitro-Diagnostik (IVD) beteiligt.

Interview

Arthur Höring
Redakteur

Deine Arbeit beschäftigt sich mit der heterogenen Katalyse, also der Beschleunigung von Reaktionen zwischen in unterschiedlichen Phasen vorliegenden Stoffen, bspw. einem Gas und einem Feststoff. Welche Rolle hat dabei Platin gespielt?

Florian Frank Schweinberger
schreibt…

Schlagworte

Katalyse, Oberflächen, Physikalische Chemie, Cluster, Spektroskopie

Zusammenfassung

Als Modellsystem für heterogene Katalyse wurden größenselektierte, geträgerte Platin Cluster (8–68 Atome) bezüglich verschiedener Aspekte ihrer größenabhängigen katalytischen Eigenschaften untersucht. Im Ultrahochvakuum wurden elektronische Struktur, Adsorptionseigenschaft und Reaktivität von zwei Olefinen auf Oberflächen und Pt Clustern im submonolagen Bereich studiert. Adsorbiertes Trichloroethen zeigte eine mögliche Veränderung der elektronischen Struktur durch Bildung eines Cluster-Adsorbatkomplexes und Ethen eine größenabhängige Selbst-/Hydrierung bei niederen Temperaturen. Im Rahmen von Kooperationen wurden Pt Cluster unter Umgebungsdruck untersucht. Die Katalysatoren wurden lokal und integral charakterisiert sowie auf ihre Temperaturstabilität getestet. Experimente in Gasphasen micro-Reaktoren sowie in Flüssigkeit als Teil eines Photokatalysators, zeigten eine größenabhängige Reaktivität.

Zitiervorschlag

Schweinberger, Florian. Catalysis with Supported Size-Selected Pt Clusters: Fundamental UHV and Applied Ambient Experiments. Technische Universität München, 2013, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:91-diss-20130319-1129675-0-0.

Repository

mediatum.ub.tum.de

Identifikatoren

urn: urn:nbn:de:bvb:91-diss-20130319-1129675-0-0

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