Essays in Economic Design

Humboldt-Universität zu Berlin

Tarik Haiga/Unsplash

Schlagworte

ökonomisches Design, Mechanismusdesign, Kollusion, Korruption, asymmetrische Information, Vertragstheorie, Korrelation, randomisierte Anreize, Regulierung, Audit, unvollkommener Wettbewerb, Oligopole

Zusammenfassung

Wo immer Menschen interagieren, sieht die Ökonomie ein ‚Spiel‘. Sie sieht Spieler*innen, die sich in einer jeweiligen Situation für bestimmte Handlungen entscheiden, die also ihre Spielzüge entsprechend der Spielregeln wählen. Die Spieltheorie versucht, die Regeln eines solchen Spiels mathematisch zu erfassen, um so Prognosen über den Ausgang zu treffen. Doch wie wäre es, diesen Ausgang nicht nur zu prognostizieren, sondern sogar aktiv gestalten zu können? Dieses Ziel verfolgt das Forschungsfeld des Mechanismusdesigns. Anstatt die Regeln eines Spiels nur zu analysieren, verändert es diese, um so einen gewünschten Ausgang zu erreichen. In meiner Promotion wende ich diese Technik an, indem ich das ‚Design‘ von Informationen gestalte: Ich zeige, wie sich durch die Steuerung dessen, wer was wann worüber weiß, auch der Ausgang eines Spiels steuern lässt – und damit der Ausgang der meisten zwischenmenschlichen Interaktionen. Von Francis Bacon haben wir gelernt: „Wissen ist Macht.“ Aber eine viel größere Macht als eigenes Wissen bietet die Möglichkeit, das Wissen anderer zu gestalten. 

Zitiervorschlag

von Negenborn, Colin. Essays in Economic Design. Humboldt-Universität zu Berlin, 2020, doi:10.18452/21217.

Repository

edoc.hu-berlin.de

Identifikatoren

urn: urn:nbn:de:kobv:11-110-18452/22002-2

doi: 10.18452/21217 coisas

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